Mobile Kreditkarte der Volksbanken

08 Oktober 2012

Inzwischen wird das Smartphone im alltäglichen Bereich immer unverzichtbarer. Es gibt bereits so viele verschiedene Möglichkeiten, wo das mobile Telefon Funktionen übernimmt, die bis dato umständlich über andere Wege erledigt werden mussten. Nehmen wir zum Beispiel die Bezahlung an der Parkuhr. Wie oft standen Sie nicht schon davor und suchten verzweifelt nach dem passenden Kleingeld. Im Notfall riskierte man eben einfach mal einen Strafzettel, der aber dann natürlich wesentlich höher ausfiel als die eigentliche Parkgebühr. Heutzutage ist dies doch alles gar kein Thema mehr. Eine SMS mit den enstprechenden Daten und schon hält man sein Parkticket in der Hand. Das ist allerdings ein eher unwichtiger Aspekt im Alltag. Eine viel größere Rolle spielt das Smartphone neuerdings im Bankenwesen und den Online Überweisungen.

Die alte TAN Liste hat ausgedient

TAN-Liste suchen

Vor nicht allzu langer Zeit erhielt man eine Liste an verschiedenen TAN Nummern, die man für die jeweilige Transaktion eingeben musste, wollte man seine Bankgeschäfte per Online Banking erledigen. Die Gefahr dabei war natürlich immer, dass diese Liste verloren ging und dann Dritte unberechtigten Zugang zum Konto erhielten. Oder man vergaß, rechtzeitig die neue TAN Liste zu bestellen und konnte bis zum Erhalt der neuen keine Überweisungen mehr tätigen. All dies gehört inzwischen bei den meisten Banken der Vergangenheit an. Eine der neuen Varianten des Einsatzes des Mobiltelefons ist das TAN Verfahren durch SMS. Diese werden an ein authorisiertes Handy im Moment des Überweisens versandt. Falls Sie Ihr Handy verlieren sollten, können Sie es sofort sperren lassen und kein Unbefugter wird auch nur einen Cent überweisen können. Ein weiterer Vorteil ist dabei, dass man von jedem Rechner aus seinen Bankgeschäften nachgehen kann, solange man sein Handy dabei hat. Man mus nicht immer an die TAN Liste denken und Gefahr laufen, diese zu verlieren. Und ab dem nächsten Jahr steht schon die nächste Innovation an.

Die Volksbanken steigen um

Das Vorhaben der Volks- und Raiffeisenbanken, zusammen mit dem Telefonanbieter O2, eine virtuelle Kreditkarte anzubieten, soll bereits Anfang des nächsten Jahres gestartet werden. Das Mobile Payment, wie es so schön heißen wird, ermöglicht es dann, dass man ohne greifbare Kreditkarte zum Beispiel im Supermarkt an der Kasse bezahlen kann. Die so genannte O2-Wallet ist eine virtuelle und digitale Brieftasche, die man über sein Smartphone kontrollieren kann. Dieses Verfahren muss aber erst noch eine Testphase durchlaufen, die von Mitarbeitern und auch von einer gewissen Anzahl an Kunden erprobt werden muss. Ob sich dieses Verfahren wirklich durchsetzen kann, wird man aber erst nach einer Zeit von ca sechs Monaten festellen können. Erst dann wird eine Entscheidung getroffen, ob die virtuelle und mobile Kreditkarte dauerhaft eingesetzt werden soll oder nicht.

Vorteile der mobilen Kreditkarte

Da unsere Welt immer schneller wird, kann man sich vorstellen, dass der Einsatz der mobilen Kreditkarte der Volks- und Raiffeisenbanken sicherlich auch etwas mit Schnelligkeit zu tun haben wird. Beispielsweise werden dann Beträge bis zu 25 Euro einfach durch die “Near Field Communication” Technologie von Ihrem Konto abgebucht, das heißt, amn kann einfach an einem Bildschirm vorbeigehen, der die 02 Wallet erkennt und den entsprechenden Betrag einzieht. Sollte dieser Betrag überschritten werden, muss man zusätzlich noch einen PIN eingeben, um so vor Missbrauch zu schützen.

Ist das auch wirklich sicher?

In der Testphase wird man sehen, ob die kreditwirtschaftlichen Sicherheitsmaßnehmen beim Einsatz der mobilen Kreditkarte wirklich eingehalten werden können. Die Banken bezeichnen diesen Einsatz als innovativ und kundenfreundlich. Das halbe Jahr, das für die Testphase angesetzt wurde, wird ans Tageslicht bringen, wieviel Potential in der mobilen Kreditkarte im Endeffekt steckt. Wahrscheinlich haben auch wir schon bald die virtuellen Kreditkarten in unseren Vergleichen drin.